Generalisierte Angststörung bei Kindern

VonJosephine Elia, MD, Sidney Kimmel Medical College of Thomas Jefferson University
Überprüft vonAlicia R. Pekarsky, MD, State University of New York Upstate Medical University, Upstate Golisano Children's Hospital
Überprüft/überarbeitet Geändert Okt. 2025
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Eine generalisierte Angststörung beschreibt eine übermäßige, ständige Nervosität, Besorgnis und Angst vor diversen Aktivitäten oder Ereignissen.

  • Aufgrund ihrer Sorgen haben Kinder mit generalisierter Angststörung Aufmerksamkeitsdefizite und können ruhelos und reizbar wirken.

  • Der Arzt diagnostiziert eine generalisierte Angststörung basierend auf mindestens 6 Monate andauernden, charakteristischen Symptomen.

  • Sie wird häufiger im späten Jugendalter und im frühen jungen Erwachsenenalter diagnostiziert.

  • Oft ist das Erlernen von Entspannungsübungen für die Kinder die beste Behandlung, aber manchmal ist ein Medikament nötig, um die Angst zu mildern.

(Siehe auch Generalisierte Angststörung bei Erwachsenen.)

Symptome einer generalisierten Angststörung

Bei Kindern mit generalisierter Angststörung sind die Sorgen allgemeiner Natur und betreffen viele verschiedene Themen und Aktivitäten, wie etwa von einem Elternteil getrennt zu sein (z. B. Trennungsangst). Die Kontrolle der Sorgen ist schwierig. Stress verschlimmert die Angstgefühle.

Diese Kinder haben oftmals Aufmerksamkeitsdefizite und können hyperaktiv, unruhig und reizbar wirken. Sie können überdreht, angespannt oder nervös sein. Sie können schlecht schlafen, übermäßig schwitzen, sich erschöpft fühlen und über körperliche Symptome klagen, wie Bauchschmerzen, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen. Ängstliche Kinder können auch Anzeichen für Perfektionismus zeigen und sind manchmal nicht in der Lage, Ungewissheiten zu ertragen. Schlechte schulische Leistungen können ebenfalls unmittelbar zu ihrer Angst beitragen.

Abrupte und dramatische Störungen der täglichen Aktivitäten und der Lebensumstände, wie sie während der COVID-19-Pandemie vorgekommen sind, erhöhen die Angst bei vielen Kindern.

Diagnose einer generalisierten Angststörung

  • Beurteilung durch einen Arzt (oder einen Verhaltenstherapeuten) auf Grundlage standardisierter psychiatrischer Diagnosekriterien

  • Manchmal Fragebögen zu Symptomen

Die Diagnose der generalisierten Angststörung gründet sich auf Symptome wie übermäßige Sorgen, die sich entweder auf keine spezifische Aktivität oder Situation konzentrieren oder sich auf viele verschiedene Aktivitäten und Situationen beziehen.

Die generalisierte Angststörung wird diagnostiziert, wenn die Symptome 6 Monate oder länger andauern.

Behandlung einer generalisierten Angststörung

  • Entspannungstraining

  • Manchmal Medikamente

Bei leichten Angstgefühlen kann Entspannungstraining die angemessenste Behandlung sein. Auch andere Betreuungstypen können effektiv sein.

Bei schweren Angststörungen oder wenn die Therapie keine Wirkung zeigt, können die Angstgefühle mit Medikamenten reduziert werden. In diesen Fällen werden in der Regel selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder manchmal auch Buspiron (ein angstlösendes Medikament) verschrieben.

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